Modulvarianten

Passend zur Größe der PV-Anlage und zum Einsatzort wählen wir die optimalen Module aus.

 

Die Grundeinheit einer Photovoltaikanlage ist das Solarmodul, in dem zahlreiche Solarzellen elektrisch verschaltet sind. Mehrere Module werden zu einem Solargenerator verbunden.

 

Grundsätzlich werden zwei Arten von Modulen unterschieden:


Solarmodule mit monokristallinen oder polykristalline Siliziumzellen
Solarzellen aus mono- oder polykristallinem Silizium sind zurzeit noch am weitesten verbreitet. Dabei bestehen monokristalline Zellen aus einem Kristall mit einem einheitlichen Kristallgitter. Polykristalline Solarzellen bestehen hingegen aus vielen kleinen Kristallen. Wodurch allerdings sowohl der Wirkungsgrad als auch der Herstellungsaufwand gesenkt werden. Die Vorteile der kristallinen Module liegen in ihrer hohen Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Dabei behalten sie einen stabilen Wirkungsgrad bei und besitzen somit eine niedrigere Degradation als Module mit Dünnschichtzellen.

 

Poly- und Monokristalline Module (Quelle: SCHOTT Solar)

Solarmodule mit Dünnschichtzellen
Alle Solarzellen-Herstellungsverfahren, bei denen ein Halbleiter auf ein dünnes Glas aufgedampft wird, werden unter dem Begriff Dünnschichtzellen zusammengefasst. Diese Module gelten als besonders energieeffizient, materialsparend und somit kostengünstig produzierbar. Als Halbleiter nimmt neben dem amorphen (unregelmäßig angeordneten) Silizium die von First Solar entwickelte Verbindung aus Cadmium-Tellurid eine immer stärke Rolle ein.
Dünnschichtzellen besitzen neben ihrer geringeren Anschaffungskosten weitere Vorteile. So können sie diffuses Licht, das bei bewölktem Himmel in alle Richtungen auf die Solarzelle trifft, effektiver in Strom umwandeln als kristalline Module. Sie reagieren außerdem toleranter gegenüber Teilverschattungen und haben keine Leistungseinbußen bei hohen Temperaturen.



Dünnschicht Module (Quelle: SCHOTT Solar)